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Haben Eltern Lieblingskinder?

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Foto: Patricia Haas/DER SPIEGEL

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Ein Kind zu bevorzugen, gilt für Eltern als Tabu. Bei Kindern kommt jedoch häufig etwas anderes an. 

Foto: Patricia Haas/DER SPIEGEL

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»Ich war und bin immer die Anstrengende und fühle mich weniger verstanden als mein Bruder.«

Paula Grüning sieht sich selbst als das unbeliebtere Kind, auch Schattenkind genannt.

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Foto: Patricia Haas/DER SPIEGEL

Das Gegenstück zum Schattenkind ist das Sonnenkind. Pädagogin Martina Stotz erklärt den Unterschied:


»Das Sonnenkind erfüllt häufiger die Wünsche der Eltern, das Schattenkind entspricht weniger der familiären Norm.«


Eine Ungleichbehandlung der Eltern wirkt sich bis ins Erwachsenenalter aus – und zwar für Schatten- und Sonnenkinder.


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Foto: Caroline Minjolle/DER SPIEGEL

Paula Grüning hat oft das Gefühl, nicht zu genügen. Sie rebellierte in ihrer Jugend gegen alles – bis sie auf ein Internat kam.



Foto: Patricia Haas/DER SPIEGEL

Schattenkinder empfinden häufig Scham und Angst, fühlen sich unsicher und einsam. Neid und Aggressionen können die Folge sein, aber auch Krankheiten wie Depressionen.

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Doch auch Lieblinge spüren die Spannungen innerhalb der Familie. Das sorgt für Druck, die Bedürfnisse der Eltern zu stillen und für gute Stimmung zu sorgen. Oft sind sie es, die die Eltern später pflegen.




Neben der Persönlichkeit können auch Stress, psychische Krankheiten und Erlebnisse aus der eigenen Kindheit zur Bevorzugung eines Kindes führen.

Mögliche Ursachen

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Heute bemühen sich viele Eltern, Ungleichheiten zu vermeiden. Selbstkritik, Kommunikation und ein Verständnis für Bedürfnisse können dabei helfen.



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»Die Liebe für meine Kinder ist gleich groß«

Paula Grüning ist inzwischen selbst Mutter. Ihre beiden Kinder will sie fair behandeln. Das wirkt sich auch positiv auf die Beziehung zu ihrer Mutter aus: