–-Luxusbrote boomen – aber keiner will mehr Bäcker werden

Foto: Johannes Arlt / DER SPIEGEL

Bei den »Brotkumpels« von Christina Weiß und Lutz Geißler läuft es anders als in traditionellen Backstuben ab:

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Ihre Bäckerei ist fast nie geöffnet, die Auswahl klein – doch die Kunden stehen Schlange.

Der Hype hat viel mit dem Gründer Lutz Geißler selbst zu tun. Mit einem Blog über das Brotbacken und Bestsellerbüchern ist er landesweit als Brot-Koryphäe bekannt.

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Roggenvollkorn (1000 Gramm) für 6,50 Euro

»Wir wollen ein Vorbild sein. Mit wenig Auswahl, aber mit hoher Qualität.«

Geißler will das gute alte Brot wiederbeleben, weg von Industriebroten und rasend schnell reifenden Teigen:

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Überall im Land entstehen gerade solche alternativen Manufakturen wie die »Brotkumpels«.


Herkömmliche Bäckereien werden hingegen immer mehr von Ketten verdrängt.

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Drei Prozent der Unternehmen dominieren 60 Prozent des Marktes.


»So tickt unsere Gesellschaft eben: Freizeit steht an erster Stelle.«

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Und: Bäckereien leiden unter akutem Nachwuchsmangel. Um zwei Uhr morgens aufstehen möchte kaum noch jemand, sagt Bäckermeister Klaus Oberle:

Dabei wissen viele Kunden das Handwerk zu schätzen, sind sich Christina Weiß und ihr Partner sicher. Ein Streifzug durch Deutschlands Backstuben:

– Die Zukunft des Brotes

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