–-»Die afghanischen Frauen glauben, dass die ganze Menschheit sie vergessen hat«

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Vor einem Jahr haben die Taliban in Afghanistan nach dem Abzug westlicher Truppen die Macht übernommen.

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Besonders Frauen leiden unter den Islamisten. Der SPIEGEL hat mit mehreren Afghaninnen darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat.  

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»Wir Frauen sind erstarrt, wie Tote ohne Seele.«

In eine Gastbeitrag schreibt die afghanische Journalistin und Frauenrechtsaktivistin Majabien Safvan über die Herrschaft der Taliban. 

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»Die Taliban stellen sich ein politisches System ohne Frauen vor. Allein unsere Präsenz ist für sie ein Problem, unsere bloße Existenz.«

Majabien Safvan in ihrem Gastbeitrag

Foto: privat

Die Studentin Maryam Ahmadi lässt sich nicht einschüchtern von der Brutalität der Islamisten. 


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–-»Sie wollen dich brechen«


Ahmadi und viele ihrer Freundinnen unterstützen den bewaffneten Widerstand – trotz tödlichen Risikos. 

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»Die afghanischen Frauen sind die Gefangenen von Barbaren.«

Maryam Ahmadi über die Lage in Afghanistan. Warum sie trotzdem nie aufgeben würde: 

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Die afghanische Fotografin Roya Heydari floh vor den Taliban aus ihrer Heimat. Heute lebt sie in Paris, ihre Familie ist weiterhin in Kabul.

Foto: Roya Heydari

»Ich habe in Afghanistan viel mit Frauen gearbeitet, ich habe sie ermutigt, stark und nicht schwach zu sein.«

In Frankreich fühlte sich Roya Heydari selbst zum ersten Mal unsicher und schwach. 

Foto: Roya Heydari

Hier erzählt Roya Heydari von ihrem neuen, zerrissenen Leben in Freiheit: 

––»Ich wollte nicht weg.« 

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Bedroht von den Taliban musste die Abgeordnete Halima Sadaf Karimi ihr Land verlassen.

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–-»Ich kann jetzt gehen, wohin ich will«


Neun Monate wartete Halima Sadaf Karimi in einem albanischen Strandhotel auf eine Aufenthaltsgenehmigung – nun soll in Kanada ihr neues Leben beginnen.

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Karimi will die kanadische Staatsbürgerschaft beantragen, ihr Englisch verbessern. Wovon sie noch träumt: 

––»Ich bin glücklich.« 

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