–-Rapper Sido über seinen Absturz: »Am Ende saß ich in der Klapse«


Foto: Vitali Gelwich / DER SPIEGEL

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Der SPIEGEL hat Sido exklusiv getroffen und mit ihm über seinen Aufstieg, Fall und Neuanfang gesprochen: 

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In den vergangenen 20 Jahren hat Rapper Sido (Paul Würdig) alles erreicht, was man in Deutschland erreichen kann. 

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Nummer-eins-Hits, Platinalben, Preise, Millionenhonorare, Hip-Hop-Legendenstatus.

2012 heiratet er Charlotte Engelhardt, bekommt mit ihr zwei Kinder. Seine Songs verlieren an Härte.

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Er wird Juror im TV-Format »The Voice of Germany«. Sein Leben scheint geordnet. Dann kommt der Wendepunkt

Sidos Absturz beginnt 2020 mit der Coronapandemie. Er verbreitet Verschwörungsmythen, von denen er sich später wieder distanziert. Seine Frau schmeißt ihn raus, er verfällt den harten Drogen – wie früher. 

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»Pillen, Liquid Ecstasy, Speed. Bis zur Bewusstlosigkeit.«

Sidos Familie zerbricht. Er habe alles verkackt, sagt er. Im März 2022 landet er in einer psychiatrischen Klinik. 

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»Ohne den Entzug und die körperlichen Checks in der Klinik hätte ich diesen Sommer vermutlich nicht überlebt.«

Im Zuge der Therapie erkennt Sido vor allem eins: Wie sehr ihn die Abwesenheit seines Vaters in der Kindheit geprägt habe. Eingestanden habe er sich das vorher nie. Sein Bild von Männlichkeit sei schlecht, sagt er.

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»Manche Väter sind einfach scheiße, glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche, die verkacken so viel, weil die dumm sind. Männer sind leider sehr oft sehr dumm.«

Sido im Gespräch mit SPIEGEL-Redakteurin Nora Gantenbrink

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Im Dezember erscheint Sidos neues Album »Paul«. Warum es so anders ist als vorherige Werke und was es über sein persönliches Wachstum aussagt: 

»Früher ging es ja immer nur darum, wer der Geilste ist«

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