–-Preppe sich, wer kann

Cumputersimulation: Grupa Deix Wojtek Lowicki

Seit Russland die Ukraine überfallen hat, lassen sich polnische Privatleute vermehrt Bunker in den Garten graben. Teilweise mit nobler Sonderausstattung.

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In Polen würden im Falle eines Angriffs nur drei Prozent der Bevölkerung Schutz in öffentlichen Bunkern finden. 

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»Auch Prestige spielt eine Rolle, denn diese Leute haben schon alles: Haus, Jacht, mehrere Autos. Aber einen Bunker – den hat nicht jeder.«

Doch den reichen Auftraggebern gehe es laut Bunker-Ingenieur Michał Lorek nicht nur um den Selbstschutz:

Von Flachbildschirmen mit beruhigenden Bildern einer anderen Außenkulisse bis zum SM-Studio: Die Wünsche der polnischen Bunker-Kunden sind ausgefallen.

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»Eine unserer Kundinnen lässt sich gerade einen 280-Quadratmeter-Bunker bauen, mit Garage und Kinderspielplatz«

Michał Lorek hat sich auf den Bau ziviler Bunker spezialisiert

Foto: privat

Die Preise für private Bunker gehen in die Millionen. Was wollen die reichen Kunden – und was bringt ihnen das Investment im Ernstfall? 

––»Der normale Kowalski kann sich das wohl nicht leisten – leider«

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